Ach, Görlitz

Es gibt keinen anderen Ort wie dich.

Du bist jedes Mal dasselbe. Und doch jedes Mal wieder anders. Du bist eine Konstante, eine nostalgisch unveränderbare Heimat, in die ich als immer wieder neuer Mensch, von immer wieder neuen Standpunkten aus, zurückkehre.

Du machst mit mir jedes Mal etwas Neues. Obwohl ich in dir alt geworden bin. Du bewegst mein Herz, im stillen Schein der Laternen. Weil es in dir zu schlagen begann. Weil Du wie kein anderer Ort zum Fühlen inspirierst.

Du bringst mich jedes Mal zurück. Und ein Stück weiter. Du fängst mich auf und erinnerst mich. Wer ich mal war, wer ich bin. Du zeigst mir, dass ich wieder ein Stück gewachsen bin. Und doch immernoch Dieselbe.

Denn ich bin in dir gewachsen und Du wurzelst tief. In meiner Seele, in meinem Gefühl. Du bist Konstante und Reflexionspunkt, bist Referenzpunkt. Für mein Leben. Dessen Vergänglichkeit und Eckpfeiler ich an dir wiederentdecke. Du rufst wach, was bedeutsam ist. Lässt es mich in deiner nächtlichen Leere wiederfinden.

Görlitz, du holst mich zurück. Immer wieder.

Zu wertvollen Menschen. Zu schönen Erinnerungen meines Seins. Zu mir selbst.

Danke.

Danke Görlitz. Danke Menschen.

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